Der Bremer Immobilienmarkt 2026 – Aktuelle Lage für Verkäufer
Bremen ist als Hansestadt und Wirtschaftsstandort ein attraktiver Immobilienmarkt. 2026 zeigt sich der Markt stabil mit moderatem Wachstum – gute Nachrichten für Immobilienverkäufer in der Hansestadt.
Marktbericht: Immobilien verkaufen in Bremen 2026
Der Bremer Immobilienmarkt hat sich nach den Zinssteigerungen der Jahre 2022–2023 stabilisiert. Die Nachfrage nach Wohnimmobilien in Bremen ist 2026 wieder gestiegen, insbesondere in den begehrten Stadtteilen wie Schwachhausen, Oberneuland und Borgfeld. Gleichzeitig bleibt das Angebot knapp, was die Preise stützt.
Für Verkäufer bedeutet dies: Wer seine Immobilie in Bremen verkaufen möchte, findet 2026 gute Bedingungen vor. Die Kaufbereitschaft ist gestiegen, die Finanzierungskonditionen haben sich leicht verbessert, und die Nachfrage übersteigt in vielen Stadtteilen das Angebot.
Besonders stark nachgefragt werden Einfamilienhäuser und Reihenhäuser in ruhigen Wohnlagen mit guter Infrastruktur. Eigentumswohnungen in der Überseestadt und in Findorff erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit bei Kapitalanlegern und jungen Familien.
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Häuser in Bremen liegt 2026 bei rund 3.042 €/m², mit erheblichen Unterschieden zwischen den Stadtteilen. In Toplagen wie Schwachhausen werden Preise von 4.500 bis 5.500 €/m² erzielt, während in Gröpelingen Preise von 1.800 bis 2.400 €/m² typisch sind.
Immobilienpreise in Bremen 2026 – Stadtteil-Übersicht
Die Immobilienpreise in Bremen variieren erheblich je nach Stadtteil, Lage, Zustand und Ausstattung. Diese Übersicht gibt Ihnen eine erste Orientierung.
| Stadtteil | Ø Preis Haus (€/m²) | Ø Preis ETW (€/m²) | Trend |
|---|---|---|---|
| Schwachhausen | 4.500 – 5.500 | 3.800 – 4.500 | ↑ +5% |
| Oberneuland | 3.800 – 4.800 | 3.200 – 4.000 | ↑ +4% |
| Borgfeld | 3.500 – 4.500 | 2.800 – 3.600 | ↑ +6% |
| Horn-Lehe | 3.200 – 4.200 | 2.600 – 3.400 | ↑ +4% |
| Findorff | 2.800 – 3.600 | 2.400 – 3.200 | ↑ +3% |
| Überseestadt / Walle | 3.000 – 4.000 | 3.200 – 4.500 | ↑ +7% |
| Vegesack / Nord | 2.200 – 3.000 | 1.800 – 2.600 | ↑ +3% |
| Gröpelingen | 1.800 – 2.400 | 1.400 – 2.000 | ↑ +2% |
* Richtwerte für Bestandsimmobilien (Stand: 06/2026). Individuelle Abweichungen möglich. Quelle: Eigene Marktanalyse.
Was macht den Immobilienverkauf in Bremen besonders?
Bremen hat als Stadtstaat und Hansestadt einige Besonderheiten, die Immobilienverkäufer kennen sollten.
Grunderwerbsteuer in Bremen
In Bremen beträgt die Grunderwerbsteuer 5,0% des Kaufpreises. Diese Steuer trägt der Käufer. Sie ist beim Kauf fällig und muss vor der Eigentumsumschreibung im Grundbuch bezahlt werden.
Maklerprovision in Bremen
Die Maklerprovision beträgt in Bremen 5,95% inkl. MwSt. Seit der Gesetzesreform 2020 wird sie zwischen Käufer und Verkäufer geteilt – jeder zahlt 2,975%. Als Verkäufer sparen Sie also gegenüber der alten Regelung.
Amtsgericht Bremen
Grundbuchauszüge und Flurkarten erhalten Sie beim Amtsgericht Bremen (Domsheide 16, 28195 Bremen) oder online über das Grundbuchportal. Der Auszug sollte nicht älter als 3 Monate sein.
Hochwasserschutz beachten
In einigen Bremer Stadtteilen (besonders in Weser-Nähe) sind Hochwasserschutzzonen relevant. Prüfen Sie, ob Ihre Immobilie in einem Überschwemmungsgebiet liegt – dies kann den Wert und die Versicherbarkeit beeinflussen.
FAQ: Immobilie verkaufen in Bremen
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